Polizei warnt vor Fake-Bewerbungen per E-Mail

Es sind immer mal wieder Fake Bewerbungen im Umlauf, z. B. von einem T. Krieger. In der Anlage der E-Mail (Worddokument) verstecken sich die Viren bzw. Trojaner.

Bei den neuesten Versionen dieser Fakebewerbungen wird eine Meldung beim Öffnen eingeblendet, dass die Wordversion nicht kompatibel sei und man solle für die korrekte Ansicht durch anklicken zustimmen. Wer das anklickt, holt sich den Trojaner auf seinen PC!

Die Bewerbungs-E-Mail ist täuschend echt. Meist nicht eindeutig auf eine Stelle, die man tatsächlich im Angebot hat, bezogen, sondern eher allgemein gehalten und in relativ gutem Deutsch. E-Mailabsender ist ungewöhnlich.

Die Polizei rät daher, alle Mitarbeiter im Unternehmen, die Bewerbungen erhalten, vor der Gefahr derartiger E-Mail-Bewerbungs-Fakes zu warnen. Bei einer schon erfolgten Infektion den PC unverzüglich ausschalten und den Systemadministrator informieren, um weiteren Schaden zu vermeiden. Es gibt Rettungstools, die man von CD starten kann, vorher den PC vom Internet und vom ggf. vorhandenen Netzwerk trennen und den PC mit diesem Tool, meist auf Linux-Basis, starten und damit versuchen, den PC wieder bereinigen. Z. B. bringt der Heise-Verlag 2x jährlich eine CD Desinfec´t in der Computerzeitschrift c´t heraus.

Also vorsichtig sein bei allen ungewöhnlichen Meldungen am PC und alle Beteiligten im Umgang mit E-Mail-Bewerbungen sensibilisieren! Zip- oder Exe-Dateien zu öffnen sollte grundsätzlich tabu sein.

Liebe Grüße aus Hannover

Karl-Heinz Goerk

Sprecher IPAVD
Chicago Lane 11, 30539 Hannover

Bundesarbeitsagentur wirft private Arbeitsvermittler bei der Stellensuche und -Anzeige raus

Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Kollegin Frau Wache machte uns heute darauf aufmerksam, dass die Bundesagentur für Arbeit über Nacht bei der Suche nach Stellen eine gravierende Änderung vorgenommen hat.

Wenn man dort als Bewerber/in nach den Stellen sucht, tauchen die Stellen der PAVs nicht mehr auf.

Grund: Die Agentur für Arbeit hat wohl bewusst (so wurde es Frau Wache in einem Telefonat mit der Hotline in Nürnberg mitgeteilt) das Häckchen bei den Branchen bei den privaten Arbeitsvermittlern rausprogrammiert, sodass es nicht mehr bei der Standardsuche angezeigt wird. Der stellensuchende Bewerber müsste schon bewusst einen kaum erkennbaren zusätzlichen Link „Erweiterte Suche“ anklicken, dann ganz nach unten auf der folgenden Seite scrollen, danach einen Button „Branchengruppe“ anklicken, neben diesem Button steht ein unklarer Hinweis „Es wurde eine Einschränkung nach Branchen vorgenommen.“, dann erscheint ein neues Fenster mit der Überschrift „Erweiterte Suche nach Stellenangeboten – Branchengruppen auswählen“ und nun kann das fehlende Häkchen bei „Arbeitsvermittlung, privat“ gesetzt werden.

Welcher Bewerber kennt schon diese Funtion und würde das finden und so machen? 0,01 % ???

Das sieht nach Benachteiligung privater Ar beitsvermittler aus, vor allem, weil die Zeitarbeit davon nicht betroffen ist, nur die PAVs.

Falls jemand sich beschwerden möchte:

Kundenreaktionsmanagement der Bundesagentur für Arbeit

Bundesagentur für Arbeit
BA-Service-Haus
Kundenreaktionsmanagement
Regensburger Str. 104
90478 Nürnberg
Tel.: 0911 / 179-0
Fax: 0911 / 179-2123
E-Mail: Service-Haus.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de
oder: Service-Haus@arbeitsagentur.de

oder hier das Beschwerdeformular für die lokale Agentur vor Ort:

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/kontakt/de/anregungen-und-kritik/lokale-agentur

Liebe Grüße aus Hannover

Karl-Heinz Goerk

Sprecher IPAVD
Chicago Lane 11, 30539 Hannover